5 Tipps für deine Ramadhan-Vorbereitung!

Assalamu-alaykum (Friede und Segen sei auf euch) meine lieben Freunde! 🙂

Es ist Ramadan, ein heiliger Monat,
Der Monat des Qur’an, ein Fastenmonat.
Mit Demut fasten all‘ meine Sinne,
damit ich das Wohlgefallen meines Herrn gewinne (MuslimByChoice).

Um bestens für diesen gesegneten Fastenmonat vorbereitet zu sein, hab ich für euch zusammenfassend 5 Tipps gefunden, die euch sicher weiterhelfen können (werden!).
Die Information und Inspiration zu diesem Post stammen hauptsächlich aus Chelseas Artikel “6 ways to Prepare for Ramadan Right Now!” . 

Übrigens habe ich mich durch sie zum Bloggen begeistern lassen!
Sie ist eine zertifizierte Personal Trainerin und Ernährungsberaterin, und zum Islam konvertierte Amerikanerin!  Schaut mal vorbei und gestattet ihr einen Besuch auf http://www.muslimahhealthy.com, ihr werdet es nicht bereuen! 😉

SO, nun jetzt zu den Tipps! Ich hoffe, DU nimmst dir die Zeit, die folgenden aufgelisteten Tipps durchzulesen und zu verinnerlichen, sie zu verstehen und bestmöglichst auch anzuwenden!
Viel Spaß und gutes Gelingen inshaAllah! 🙂

1. Lerne die Bedeutung von Ramadhan kennen!

Viele wissen gar nicht einmal, was Ramadhan eigentlich so besonders macht im Vergleich zu den anderen Monaten. Oder was es eigentlich mit sich auf hat.

  • Wieso müssen wir eigentlich im Ramadhan fasten?
  • Woher kommt der Name Ramadhan eigentlich und was bedeutet dieser?
  • Müssen alle Muslime fasten?
  • Wie kann ich diesen Monat am besten nützen?
  • Etc..

Beschäftigt man sich jedoch intensiver damit, legt man sich umso mehr und besser ans Werk. Nicht nur beim Fasten ist dies der Fall! Überall im Leben kommt diese Methode gut an, denn überleg doch mal selbst? Macht denn eine Sache nicht umso mehr Spaß und bringt viel mehr Sinn, wenn man sich vorher damit auseinandergesetzt hat und weiß, worum es sich eigentlich handelt?

Unser Prophet Muhammad (Allahs Friede und Segen sei auf ihn) erinnert uns:

“Viele Menschen fasten, haben aber nichts von ihrem Fasten außer Hunger und Durst, und viele Menschen beten die ganze Nacht, haben aber nichts von ihrem Nachtgebet außer Schlaflosigkeit.” (Darimi).

Man sollte also aus reinem Wissen und Glauben fasten, also mit vollkommener Absicht (Niyya).

“Wer immer im Monat Ramadan aus reinem Glauben und in der Hoffnung auf Allahs Lohn fastet, dem werden alle seine vergangenen Sünden vergeben.“ (Buchari).

 2. Bereite dich spirituell vor!

Da du dir jetzt Wissen angeeignet hast, solltest du dich nicht nur von deiner kognitiven, aber auch spirituellen Seite stärken lassen. Langsam, aber sicher, sollst du versuchen, mehr freiwillige Gottesdienste in deinen Alltag einzubauen. Hier sind einige Beispiele:

  • Tasbih nach jedem Pflichtgebet
  • Auswendiglernen von Suren (wenigstens kleine) und Duas
  • Freiwillige Spenden an Bedürftige
  • Die Beziehung zu deiner Nachbarschaft und/oder Familie verbessern
  • Regelmäßig sich mit dem Quran beschäftigen, und sei es auch nur paar kleine Verse am Tag!
  • Allgemein an deinem Charakter arbeiten 🙂
  • Etc..

Wichtig ist, dass du dich da nicht überforderst! Starte jetzt und langsam voran, ganz nach deinem Rhythmus! Je früher, desto besser!

3. Beginne freiwillig zu fasten!

Was gibt es denn für eine bessere Vorbereitung für das Fasten als das Fasten selbst?!
Freiwilliges Fasten hat nicht nur super Vorteile für dein Ramadhan, es ist sogar Sunnah und gehört zu den beliebtesten Gottesdiensten!

Jede gute Tat die der Sohn Adams begeht, ist für ihn selbst. Nur das Fasten begeht er Meinetwegen und die Belohnung dafür wird nach Meinem Ermessen gemacht.(Buchari)

Außerdem entfernt sich der Fastende durch das Fasten vom Feuer der Hölle:

Abu Umama (Allahs Wohlgefallen auf ihm) berichtete, dass der Prophet Muhammad (Allahs Friede und Segen auf ihm) sagte:

“Wenn man einen Tag einzig für Allah fastet, dann wird Allah einen Graben zwischen ihm und der Hölle bauen, der so groß ist, wie die Entfernung zwischen Himmel und Erde.” (Hadith bei at-Tirmidhi)

Das Fasten ist zwar wichtiger Bestandteil von Ramadhan, kann jedoch jederzeit im ganzen Jahr praktiziert werden. Beliebte Tage sind z.B.:

  • Montage und Donnerstage
  • den 13./14. und 15. eines jeden Mondmonats
  • jeden zweiten Tag fasten… 🙂

4. Iss dich gesund!

Das, was du das ganze Jahr lang nicht isst und trinkst, das iss und trink auch nicht im Ramadhan!

Wir müssen begreifen, dass der Monat Ramadhan kein Monat des Essens ist. Ramadhan soll unseren Glauben stärken, nicht unseren Bauch. Du und ich, wir müssen auch im Ramadhan unsere normalen Essgewohnheiten beibehalten und eben nicht mit dem Essen übertreiben.

Mach dir (und deinem Magen! :D) und vor allem Allah zuliebe, diesen Ramadhan dir  weniger Gedanken über dein Iftaressen zu machen und dich mehr um deine eigentlichen Pflichten als Muslim und Muslimah im Fastenmonat zu kümmern.

5. Werde deine schlechten Angewohnheiten endgültig los!

“Der wahre Siedler ist derjenige, der die Verbote Allahs verlässt.” (Prophet Muhammad, Allas Friede und Segen sei auf ihn).

“Wahrlich Allah liebt diejenigen, die sich Ihm reuevoll zuwenden und die sich reinigen.“ (Quran 2:222)

Im Fastenmonat Ramadhan (aber auch außerhalb) ist man sein eigener Feind.

Ich weiß, dass es extremst schwierig manchmal sein kann, sich seinen schlechten Angewohnheiten zu stellen und diese auch zu bewältigen.
Ich weiß auch, dass das nicht unmöglich ist.

Um seine schlechte Gewohnheit loszuwerden, bedarf es nicht allein, diese plötzlich zu ignorieren und einfach so aus dem Weg zu gehen. NEIN! Wer dies tut, der kommt wieder schnell in seinen Teufelskreis zurück.

Damit man vollen Erfolg hat, endlich ein besseres Leben zu gestalten und sich von den schlechten Dingen zu entfernen, hat uns unser Prophet geraten, sich von diesen Dingen nicht abrupt zu entfernen, sondern dies in langsamer Weise zu tun.

Was bedeutet das?
Wenn du z.B. rauchst, solltest du anfangen, jeden Tag dein Konsum auf 1-2 Zigaretten einzuschränken.
Wenn du dich viel zu wenig mit dem Quran beschäftigst, solltest du dich bemühen, jeden Tag 1-2 Verse mehr zu lesen und zu verstehen.

Abschlussworte

Im Fastenmonat Ramadhan hat der Muslim und die Muslimah seine bestimmten Pflichten so gut wie möglich zu absolvieren. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir Individuen sind, und jede/r einzelne/r von uns seine eigenen persönlichen Ziele hat.

Ich persönlich versuche, mich nicht nur verstärkt auf spiritueller Ebene weiterzubilden- und stärken, aber auch meinem Körper und Geist wieder etwas Gutes zu geben.

Bewusster wieder zu leben.
Besser zu leben.
Leben für Allah.

Viel zu oft im Laufe eines Jahres verlieren wir den Draht zur Religion, zu unserem Glauben und zu sich selber. Allah (swt.) hat uns die beste Gelegenheit gegeben, einen ganzen Monat sich vollkommen Ihm zu widmen, um nicht nur Ihm wieder näherzukommen, aber auch uns selber. Denn wahrlich, wer Gott noch nicht gefunden hat, der wird ewig auf der Suche nach seinem wahren Ich sein.

Ich wünsche all meinen Geschwistern im Islam einen gesegneten Monat Ramadhan voller Freude und Erfolg, Gesundheit und Frieden! Möge Allah euch allen das Fasten erleichtern, euch näher zu Sich bringen, euch all eure Sünden vergeben und uns alle in Jannatul-Firdaus mit unseren Geliebten eintreten lassen! Ameen!

Ramadhan mubarak, in shaa Allah!

Best ❤

Bubu

 

 

 

 

 

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